Moment, das ist wichtig

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(ganz oben: EU-Paläste)

Konzernverantwortung-Initiative (moral on steroids...)

1

Nach den USA richtet damit auch die Schweiz eine „imperiale“ Jurisdiktion - extraterritorial - ein. (aber ohne die 4. Flotte)

2

Verwiesen wird auf die internationalen Rechts-Erklärungen, Verträge etc. Diese sind aber selten ausführungsklar. Es ist alles interpretierbar, oder je nach Richter auch nichts.

3

Seit 50 Jahren sind alle schweizerischen Rechtsordnungen griffiger geworden (Aktienrecht, Rassismusnorm, Insiderregeln,  Umweltregeln, Finanzplatz-Transparenz mit Herkunftsnachweisen (Geldwäsche, Diktatoren etc.). Irgendwann lähmt es alles.

4

Schweizerische Gerichte am Sitz der Gesellschaft (Stans, Appenzell, Glarus,,,,etc.) sollen urteilen, was im Kongo, in Lateinamerika, falsch lief. Ausserdem sollen sie Schadenersatz für die dort Betroffenen festlegen. Alles Dinge der Unmöglichkeit.

5

Man will auf alle verbundenen, beauftragten und Unterunternehmen durchgreifen. Einmal mehr müssen die Unternehmen den Büttel für den Staat spielen.

6

Weitere Verluderung der Rechtsordnung – die Unternehmen tragen die umgekehrte Beweislast, dass sie unschuldig sind. Ebenso die dumme Haltung, dass Firmen moralisch zu packende «Personen « sind. Es müssen die Einzelnen, wenn schon, gepackt werden.

7

Die Initiative wird Heere von Consultants, Zertifizierern, Governance-Benchmarkern lostreten.

8

Die Länder, wo Firmen tätig sind, und ihre Regierungen in aller Welt werden dispensiert. Wir sanktionieren, nicht sie vor Ort.

9

Immer vergessen: Die Medien die besseren Wächter, nicht Richter und Juristen. Eine Firma macht für ihre Reputation (gegenüber Kunden, Lieferanten,Anlegern) mehr, als mit vier Jahre langen Beweisaufnahmen und Gerichtsprozessen.