Moment, das ist wichtig

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(ganz oben: EU-Paläste - „Unsere Ordnung, die wir nennen die Grosse Ordnung und die Wahre Ordnung und die Endgültige Ordnung“ (Max Frisch, „Die Chinesische Mauer“, 1955)

Offenbar darf COP26 nicht weh tun

Die hochmögenden Entschlüsse der Klima-Konferenz in Glasgow haben doch etwelche Zufriedenheit gebracht, natürlich wird kritisiert. Aber auch die "entente cordiale" zwischen den USA und China setzen einen Funken Hoffnung für die weitere Geoopolitik.

Doch während der ganzen Konferenz und ihren Vorarbeiten gingen immer mehr  Länder dazu über, die gestiegenen Energiekosten für die Konsumenten (Wähler !) zu subventionieren, für gewisse Energieproduzenten auch, sowie wieder Dreckschleudern in Gang zu setzen, ja schon "strategische Reserven" freizugeben, um sie billig in den Markt zu pumpen.

Das wird wohl das Muster bleiben - sobald die Nachhaltigkeit weh tut, wird subventioniert, verbilligt, alles soll der Staat wegfinanzieren, im gegenwärtigen Verschuldgungsstand überall also mit neuen Schuilden, also mit der Geldpresse.

Das muss auch so herauskommen, denn der bisherige Diskurs der Grünen, der Industrie, der Politiker setzt auf schmerzlos nachhaltiges Klima: ihr werdet mehr Arbeitsplätze damit bekommen, noch mehr Sicherheit, noch mehr Wohlgefühl. Dementsprechend gehen die Massnahmen (subventioniert) auf mehr Energie, zwar alternative, aber mehr, mehr und mehr. Ich schätze aber, dass in der Schweiz/in Europa/USA wohl alle seit 2000 neu aus Sonne und Wind gewonnene Energie durchgedreht wurde für die zusätzlichen Klimatisierungen, Vehikel,  Wohnvolumina. Es wird nie weniger sein, die Politiker haben es im Auge, sie spendieren mehr, verfügen nicht das Einsparen.